Media Monday #327 – Von Wasserstädten und Pseudo-Philosophie

Es ist schon viel zu lange her, dass ich beim Media Monday mitgemacht habe. Umso glücklicher bin ich dann aber auch, dass Wulf auf seinem Blog, dem Medienjournal, beständig diese Aktion weiterführt und ich somit nun wieder einsteigen kann. Dabei ist auch während meiner Abwesenheit natürlich alles beim Alten geblieben, Wulf stellt uns sieben kurze Lückentexte zur Verfügung, die es dann mit medialen Inhalten zu füllen gilt. Ansonsten wünsche ich noch einen guten Start in die kommende Woche und viel Spaß bei der neuen Ausgabe des Medienjournals!


Media Monday

  1. An welchem Ort aus Film/Buch/Serie/etc. – fiktiv oder echt – würdest Du gern mal einen Tag verbringen wollen? An dieser Stelle kann ich sehr gut auf die 5 BESTEN am Donnerstag von vor zwei Wochen verweisen. Darin ging es nämlich gerade um die schönsten Orte in Filmen, sodass ich dort eigentlich schon alles gesagt habe. Wäre ich dann auch nur auf Filme beschränkt, würde ich wohl die Zauberschule Hogwarts aus den „Harry Potter“-Filmen sagen. Dahinter stecken viele Kindheitserinnerungen und natürlich die Tatsache, dass es dann eine Zauberschule geben würde. Ich wüsste nicht, was spannender und toller sein könnte. Wenn ich den Kreis der Möglichkeiten auch noch um andere Medien erweitern würde, würde ich wohl Rapture sagen, die Stadt aus „Bioshock“. Abgesehen davon, dass alle in dieser Stadt verrückt werden, lockt mich vielmehr die Lage. Die Stadt ist nämlich auf dem Meeresgrund angesiedelt, sodass man sich immer in den Häusern aufhalten muss, während z.B. ein Wal am Fenster vorbeischwimmt. Diese Surrealität finde ich schon in digitaler Version spannend, im Realen wäre das vermutlich extrem spannend.
  2. Wenn ich an all die Sitcoms und dergleichen denke, ist mir die Clique aus „Seinfeld“ mit Abstand am sympathischsten, schließlich haben sie vielmehr als alle anderen mir bekannten Cliquen Fehler, die ich so nicht in anderen Serien gesehen habe. Es ist kein Wunder, dass sie alle immer nur in dieser Clique abhängen, aber gerade das macht auch den Reiz der Serie aus.
  3. Alien: Covenant“ hätte echt interessant werden können, aber es handelt sich bei diesem Film kaum noch um einen „Alien“-Film. Ridley Scott möchte nur seine pseudo-philosophischen Gedanken verfilmen und nutzt dafür das meiner Meinung nach inzwischen ausgelutschte Franchise, um damit das Ganze mit Action Leinwand-tauglich zu machen. Dadurch ist der Film nicht schlecht, nur auch in keinster Weise irgendwann erwähnenswert.
  4. Der Hype um die Figur des Indiana Jones wird sich mir wohl nie erschließen, denn ich persönlich fand Harrison Ford darin vollkommen unsympathisch, sodass ich den Film nicht komplett genießen konnte. Mehr dazu kann man in meiner Kritik zu dem ersten Teil der Reihe erfahren.
  5. Die Darstellung von Hearth Ledger als Joker in „The Dark Knight“ ist mit eine der besten Verkörperungen der Figur des Jokers, denn vergleicht man diese mit der von Jared Leto in „Suicide Squad„, merkt man erst, wie viel schauspielerisches Können damals in die Darstellung geflossen ist.
  6. Zu einem Klischee-Bösewicht gehört es ja anscheinend immer dazu, dass er dem Held in vermeintlich auswegloser Lage seinen kompletten Plan erzählt.
  7. Zuletzt habe ich weiter „Seinfeld“ geschaut und das war wie immer großartig, weil ich die Serie liebe und nun leider nur noch knapp 30 Folgen vor mir habe.

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9 Kommentare Gib deinen ab

  1. Filmschrott sagt:

    Hast du von Indiana Jones auch die anderen beiden Teile gesehen, oder basiert diese Meinung nur auf Teil 1? Gerade in Teil 3 werden die Figuren nämlich durchaus etwas komplexer (wenn natürlich auch weiterhin auf dem recht flachen Blockbusterniveau). Zudem fand ich immer, dass Teil 3 noch mal ne Ecke mehr Spaß macht als der erste Teil, was unter anderem an der Chemie zwischen Ford und Connery liegt. Und Teil 2 kann eigentlich auch nicht schaden, um einem Indy sympathischer zu machen, denn da sind andere Figuren dabei, die man durchgehend nervig finden kann.

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    1. Staffmann sagt:

      Ne, ich kenne nur den ersten, die stehen aber natürlich schon ewig auf meiner Liste… zumindest an den dritten Teil habe ich noch Erinnerungen aus der Kindheit. Da glaube ich auch, dass ich Spaß an denen hätte

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  2. Wortman sagt:

    Heath Ledger war schon echt geil als Joker.

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  3. Achja, Harrison Ford finde ich auch unsympathisch und ein bisschen spielt er immer ähnlich.

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    1. Staffmann sagt:

      Das stimmt auch, bei Star Wars mag ich ihn aber trotzdem mehr. Kann aber auch nicht sagen, woran es genau liegt…

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      1. Da gebe ich dir Recht, was Episode 3-6 angeht. Episode 7 war auch keine Glanzleistung. Allerdings von keinem der Beteiligten.

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  4. Gnislew sagt:

    Ich habe mich für den Nicholson-Joker entschieden. 🙂

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    1. Staffmann sagt:

      Den kenne ich leider noch nicht^^Mir war es aber auch nochmal wichtig zu erwähnen, dass der Leto-Joker Mist ist 😉

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  5. bullion sagt:

    Ich glaube, ich habe es schon einmal erwähnt, doch wenn du mit „Seinfeld“ durch bist, mache mit „Curb Your Enthusiasm“ weiter. Ebenso großartig… 😀

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