Unser Bewertungssystem

Wie bei vielen anderen Seiten nutzen wir hier bei Filmexe ein Zehn-Punkte-System bei unseren Filmkritiken. Doch nicht für jeden ist sofort ersichtlich, was die Punkte zu bedeuten haben und wie das einzuschätzen ist. Deshalb geben wir an dieser Stelle eine kleine Erklärung zu unseren Punkten mit Beispielen:

  1. Ein Punkt ist für uns das absolute Minimum. Die Note werdet Ihr sicher selten bei uns sehen, da hier schon alles falsch laufen muss. Entweder handelt es sich dabei um einen wirklich grauenhaft schlechten Film wie z.B. „Disaster Movie“ oder aber der Autor kann mit einem Thema absolut gar nichts anfangen. So werde ich „Hostel“ nur einen Punkt geben, weiß aber, dass viele daran Gefallen finden.
  2. Zwei Punkten bedeuten so viel, dass der Film einfach schlecht ist, man aber schon erahnen kann, dass die Macher eine Idee hatten. Es gibt zwar kein positives Argument für den Film, man hätte es aber mit einigen Kniffen besser machen können. Ein Beispiel wäre „Paranormal Activity 2“, bei dem man die Idee logischerweise erkennt, sie aber schlecht umgesetzt wurde.
  3. Drei Punkte sind immer noch ziemlich schlecht, nun hat der Film aber schon einige Szenen, die man separat vom Rest des Film anschauen könnte. In seiner Gesamtheit kann man den Film immer noch nicht gucken, manchmal erreichen die Szenen jedoch Durchschnitt. So sind die Action-Szenen in „Tron: Legacy“ gut inszeniert, der Rest des Films zieht aber zu sehr runter.
  4. Bei vier Punkten mehren sich die Szenen nun. Dabei sind sie sogar schon so oft vorhanden, dass man den Film bis zum Ende erträgt. Ein Beispiel dafür wäre „Trollhunter„, der echt mehrere gute Szenen besitzt, die das Weiterschauen ermöglichen.
  5. Fünf Punkte sind wie so oft der typische Durchschnitt. Das ist ein Film, der seine guten und schlechten Szenen abwechselnd zeigt oder über die gesamte Laufzeit so vor sich hin läuft, ohne großartig Spannung aufzubauen. So ist „Männer, die auf Ziegen starren“ kein schlechter Film, er ist einfach nie sonderlich spannend oder witzig.
  6. Sechs Punkte deuten auf einen Film hin, den man sich ohne Weiteres anschauen kann. So ein Film ist bei Weitem nicht schlecht und in manchen Momenten sogar echt spannend. Genauso kann er auch in manchen Momenten zu schräg sein oder den Ton des restlichen Films nicht treffen, ohne schlecht zu werden. Ein Beispiel dafür wäre „Ace Attorney„, der an sich eine interessante Geschichte erzählt und witzig ist, an manchen Momenten jedoch übertreibt.
  7. Bei sieben Punkten fangen die guten Filme so richtig an. Für mich beschreiben sieben Punkte den typischen Blockbuster, der mit einer leichten Geschichte und dezent gesetzten Highlights jeden Zuschauer unterhalten kann. Dabei wird nichts herausragendes gemacht, sondern grundsolide abgeliefert. Typisch ist in dem Fall „The Walk„, der schön spannend ist und am Ende sogar noch ein Herzschlagfinale bietet.
  8. Acht Punkte beschreiben einen super unterhaltenden, wirklich guten Film, der aber dennoch einige Schwächen hat. Wenn man am Ende des Films denkt: „Boah, das war jetzt echt cool!“, aber dann doch einige Probleme in der Handlung oder der Spannung sieht, hat man eine acht. So kann „Moonrise Kingdom“ durchaus überzeugen, hat mit dem schwierigen Humor aber auch so seine Stellen, die nicht jedem gefallen könnten.
  9. Neun Punkte beschreiben den fast perfekten Film. So eine Bewertung erhalten die Filme, die eigentlich alles richtig machen, denen aber das kleine Quäntchen zum Meisterwerk fehlt, weil sie eben nicht das Genre neu definieren. So ist „Burn After Reading“ eine der witzigsten Komödien, die ich kenne, bedient sich aber keiner neuen Idee, die es in anderen Komödien nicht schon gegeben hätte.
  10. Zehn Punkte sind für das absolute Maximum. Ein Film erhält diese Punktzahl nur, wenn er für uns ein Genre nachhaltig verändert hat. Ein Beispiel wären von meiner Seite zum Beispiel „Donnie Darko“ im Mystery-Genre oder „Zwei Glorreiche Halunken“ im Western-Genre. Eine andere Möglichkeit sind Lieblingsfilme. Solche müssen nicht perfekt sein, uns aber aus bestimmten Gründen trotzdem überzeugt haben, seien es die Figuren oder die Handlung. Sollte dies der Fall sein, wird das aber nochmal extra genannt.

Ich hoffe, jeder weiß jetzt, was er bei unseren Bewertungen erwarten kann und wenn nicht, schreibt es bitte! Nun aber viel Spaß beim Lesen unserer Kritiken und allen anderen Artikeln!

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Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. ulli Mahr sagt:

    Danke für die Ausführungen!

    Gefällt mir

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