Media Monday #534 – Von einem guten Ensemble und einer traurigen Synchro

Nach langer Zeit bin ich dann auch mal wieder beim Media Monday dabei. Aufgrund von Arbeit und sonstigen Verpflichtungen habe ich es die letzten Wochen einfach nicht geschafft bzw. nicht die Muße gehabt, mich Sonntag noch einmal hinzusetzen. Jetzt habe ich aber zwei Wochen Urlaub und werde die Zeit wohl auch für den Blog nutzen. Jetzt heißt es aber erstmal wieder, Wulfs Fragen zu beantworten!


Media Monday

  1. Selten habe ich so ein überzeugendes Ensemble erlebt wie bei „Knives Out“. Alle Darsteller spielen ihre zugegebenermaßen überzogene Charaktere perfekt, ich nehme allen ihre Rolle ab. Ich denke aber auch, dass es bei solchen Filmen etwas einfacher ist, es ist jetzt keine Meisterleistung nötig. Umso wichtiger ist aber, dass alle auf einem Niveau spielen, davon lebt der Film auch.
  2. Ein Film steht und fällt ja oft mit dem Ende. Ein super Film kann davon noch runter gezogen werden wie zum Beispiel „Knowing“, wenn den noch jemand kennt. Gleichzeitig kann ein durchschnittlicher Film aber auch mit einem starken Ende länger in Erinnerung bleiben. Da würde mir beispielsweise „Der Nebel“ einfallen. Das Ende lässt mich seitdem nicht mehr los, dabei weiß ich schon gar nicht mehr, was alles im Rest des Films passiert.
  3. Die traurige Tatsache, dass Chadwick Bosemans Sprechrolle(n) in „What If…?“ das letzte ist, was wir von ihm hören werden, sorgt dafür, dass ich mich immer etwas mehr freue und mehr aufpasse, wenn der Black Panther auftaucht.
  4. Dieser absurd große Hype für „Dune“ ist ja wohl spektakulär sondergleichen, schließlich habe ich jetzt das Buch zur Vorbereitung gelesen und verstehe nicht, warum gerade das der Heilsbringer des Kinos sein soll. Ja, das Buch ist nett, aber rein erzähltechnisch hat sich doch wesentlich mehr getan in den letzten Jahren. Sicherlich sieht der Film super aus, von der Handlung ist da aber einfach nicht viel drin.
  5. Von all den angekündigten Serienprojekten habe ich nichts im Kopf. Sicherlich sind da die Marvel- und Star-Wars-Serien, aber darüber hinaus habe ich absolut keine Ahnung, was so kommt. Und so denen ist eigentlich schon genug gesagt worden.
  6. Das Thema Buch-Adaption ist so präsent wie eh und je und das ist doch super. Einige der besten Filme aller Zeiten sind Buch-Adaptionen.
  7. Zuletzt habe ich Pete Davidsons neues Programm auf Netflix gesehen und das war ziemlich witzig, weil Davidson einfach ein lustiger Typ ist. Ich habe ihn eigentlich erst durch „The Suicide Squad“ richtig kennen gelernt, aber darüber hinaus ist er schon ein talentierter Comedian, von dem wir sicher noch eine Menge sehen werden.

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4 Kommentare Gib deinen ab

  1. bullion sagt:

    Würdest du sagen, dass sich „Dune“ als Roman dennoch gelohnt hat? Den will ich im Zuge der Neuverfilmung nämlich auch angehen.

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    1. Staffmann sagt:

      Ja doch, das Buch lohnt sich. Wenn man aber immer hört, was für ein Meisterwerk das ist, dann ist man relativ enttäuscht.

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  2. mwj sagt:

    Staffmann, schön, dass du wieder beim MM dabei bist.

    Man sollte sich beim Roman von Frank Herbert ins Gedächtnis rufen, dass dieser Mitte der 1960er Jahre veröffentlicht wurde.

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    1. Staffmann sagt:

      Danke danke!

      Ja klar, aber dann muss man ja trotzdem nicht unbedingt diese Geschichte unbedingt verfilmen. Aber es haben ja genug Menschen Freude an dem Film und ich sehe ihn auch morgen 🙂

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