Magic in the Moonlight – Kritik

Man kann sich ja nun mal nicht nur die besten Filme rauspicken. Ebenso stolpert man hier und da über einen Film, der schlicht die eigene Erwartung untertrifft. Nun, das war bei mir und Magic in the moonlight nicht der Fall, da ich zuvor nichts von dem Film wusste und ihn mir gänzlich neutral angesehen habe. Und dennoch wurde ich ein wenig enttäuscht.

Die Handlung spielt größtenteils an der französischen Mittelmeerküste um das Jahr 1928.

Protagonist ist der Magier Stanley Crawford (Colin Firth), der dank seiner aufwendig inszenierten Bühnenaufführungen, und da es ihm bisher jedes mal gelang, Scharlatane, die angaben, echte magische Fähigkeiten zu besitzen, zu entlarven, ist er in der Presse hoch angesehen und wird gefeiert. Routinemäßig reist er an die Côte d’Azur, wo eine junge Frau namens Sophie (Emma Stone) angeblich als echte Magierin und Medium wirkt. Der durch und durch rational denkende, jegliche übersinnliche Anbahnung strikt ablehnende Crawford sieht sich jedoch mit einer ihm bisher unbekannten Situation konfrontiert: Ihm gelingt es auf biegen und brechen einfach nicht, die Tricks zu durchschauen, anhand derer die immer wieder geistige Nachrichten empfangende Sophie aus ihm und seiner Vergangenheit liest, wie aus einem Buch. Sein gesamtes Weltbild gerät ins wanken..

Runtergebrochen auf diese wenigen Sätze klingt diese Geschichte eigentlich ganz vielversprechend. Das dachte ich auch vielleicht das erste Viertel des Filmes über. Leider wird aus diesem Potenzial nicht sonderlich viel herausgeholt. Einen Spannungsbogen gibt es nicht, die Auflösung der vermeintlichen Mysterien trägt das ganze auch nicht über die gesamte Laufzeit. Firth spielt seinen pragmatischen, von jeglicher Romantik befreiten Charakter gut, Emma Stone gibt auch ihr bestes, bei dem was Ihr Charakter hergibt.  Das Schauspiel ist aber nicht weiter der Rede wert, die Dialoge sind ganz nett. Lediglich die kurzen Dialoge zwischen Crawford und seine Tante Vanessa (Aileen Atkins) konnten mir ein Schmunzeln abgewinnen.

Eins möchte ich sehr positiv herausstellen: Einige Bildeinstellungen bieten fantastische Blicke auf wunderschöne mediterrane Gärten und Landschaften und eigneten sich bestens als Desktophintergrund. Am besten den Film als leichte und nette Hintergrundunterhaltung betrachten, dazu empfehle ich vielleicht eine angeregte Unterhaltung oder eine Kartenspielrunde.

4

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