SFB-Donnerstag #10 – Nicht-leiden-können

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Zum Abschluss der Woche gibt es heute natürlich noch den SFB-Donnerstag. Und wenn es aufgrund mangelnder Meldungen heute schon keine News gab, so müssen doch wenigstens die Blogaktionen immer weitergeführt werden. Heute geht es in der von LAH gestarteten Aktion um das Nicht-Leiden-Können von Serien, Filmen und Büchern. Die Bücher lasse ich traditionell weg, sodass ich die zwei Fragen nur zu Serien und Filmen beantworte. Die anderen Teilnehmer und die genauen Regeln gibt es wie immer auf LAH’s Blog. Viel Spaß aber erstmal mit meinen Antworten zu folgenden Fragen:

  1. Welche Serie/Welchen Film kannst Du überhaupt nicht leiden und wieso?
  2. Welchen Charakter kannst Du wirklich auf den Tod nicht ausstehen und wieso?


Serien

1.) Über eine Serie, die ich nicht leiden kann, habe ich schon oft geschrieben. Denn über 2 Broke Girls habe ich mich schon sehr oft aufgeregt. Zusammen mit „Mike & Molly“ bildet die Sitcom über zwei arme Frauen, die ein Muffin-Geschäft aufbauen, die Achse des Bösen im Fernsehen. Ich habe es oft versucht, die Serie zu schauen, aber es geht einfach nicht. Die Witze sind unnötig sexistisch, dabei aber nie witzig und vor allem unfassbar vorhersehbar. Für mich die schlechteste Sitcom und Serie überhaupt.

2.) Charaktere mag ich dann nicht, wenn sie schlecht geschrieben sind. Sicherlich ist Moriarty aus „Sherlock“ nicht gerade der netteste Mensch der Welt, aber er ist so gut geschrieben, dass es trotzdem toll ist, ihn zu sehen. Anders ist das meiner Meinung nach bei Joffrey aus „Game of Thrones“. Viele mögen ihn nicht, weil er so böse und grausam ist, damit habe ich aber an sich kein Problem. Mich stört vielmehr, dass es zu all seinen Taten keine Motivation besitzt. Zwischen den ganzen vielschichtigen Charakteren in der Serie wirkt er irgendwie Fehl am Platz, da ihm eine kluge Charakterisierung einfach fehlt.


Filme

1.) Die größte Enttäuschung, die ich je im Kino erlebt habe, war Tron: Legacy. Der Techno-Sci-Fi-Film mit Jeff Bridges startet mit dem Hinweis, dass der Film zwar in 3D gedreht ist, Szenen aber bewusst in 2D gezeigt werden als stilistisches Mittel. Wenn ich so etwas lese, ist einem sofort klar, was auf einen zukommt. Der Film ist langweilig, uninspiriert und hat eine Aussage, die im totalen Kontrast zum ganzen Film steht.  Mit Abstand einer meiner Hassfilme.

2.) Bei den Charakteren musste ich an eine Figur denken, die ich letztens erst im Kino gesehen habe und wieder handelt es sich um eine Figur, die schlecht geschrieben ist. Ich meine nämlich Black Panther aus „The First Avenger: Civil War“. Dieser versucht die ganze Zeit, den Mörder seines Vaters zu finden und lässt daneben keine weitere Charakterisierung zu. Wie auch bei Joffrey ist hier die Masse an gut geschriebenen Figuren das Problem, da so seine fehlende Persönlichkeit mehr zum Tragen kommt.


Weitere Teilnehmer

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3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Stimmt, es gibt viele unsympathische Figuren, aber wenn sie gut und durchdacht geschrieben sind, können sie wichtige und schätzenswerte Beiträge zum Ganzen sein.

    Gefällt 1 Person

    1. Staffmann sagt:

      Genau so denke ich halt^^ Lieber einen richtig bösen, aber durchdachte Charakter, als einen, der nur da ist, um einen Bösewicht zu haben.

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  2. LAH sagt:

    2 Broke Girls schaue ich manchmal, obwohl ich es eigentlich auch nicht wirklich gut finde :D.
    Ich muss sagen, ich habe Game of Thrones ja nie richtig verfolgt und nur vereinzelte Folgen gesehen, aber ich fand Joffrey in diesen wenigen Folgen wirklich, wirklich schrecklich. Ich habe den Kerl gehasst.

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