Kinovorschau: Ghostbusters, Lights Out

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© 2016 Sony Pictures Releasing GmbH

Lange hat die Welt darauf gewartet, dass das Reboot von den „Ghost Busters“ mit weiblicher Besetzung in die Kinos kommt und heute ist es endlich so weit. Ghostbusters hat schon lange vor seiner Veröffentlichung die Fangemeinde gespalten, sodass es interessant werden wird, wie man den Film nun annehmen wird. Doch der Blockbuster ist nicht der einzige Film, der in die Kinos kommt. Mit Lights Out kommt nämlich noch ein Horrorfilm, der mit einer interssanten Idee und einem preisgekrönten Kurzfilm als Vorlage das Potential besitzt, mal etwas Frische in das in letzter Zeit reich beschenkte Genre zu bringen.


Ghostbusters

Ich habe es ja schon in der Einleitung angesprochen: Ghostbusters spaltet die Fans und hat unter anderem dafür gesorgt, dass Metacritic die User-Bewertungen für den Film nicht anzeigt. Zudem wurde der Trailer der weiblichen Geisterjäger so schlecht bewertet, wie noch nie ein Trailer zuvor. Dabei kann ich das gar nicht verstehen. Ich mochte den Trailer und freue mich sogar auf den Film, obwohl ich Melissa McCarthy, einer der Hauptdarstellerinnen, nichts abgewinnen kann. Dafür hat man aber mit Kristen Wiig, Kate McKinnon und Leslie Jones drei Co-Stars, die mich hoffen lassen, dass der Film witzig und spannend werden kann. Zudem hat man mit Paul Feig den aktuell erfolgreichsten Comedy-Regisseur auf dem Regiestuhl sitzen. Für mich sind das alles Gründe, in den Film zu gehen. Auf die Diskussion über die weibliche Besetzung will ich mich an dieser Stelle erst gar nicht einlassen.


Lights Out

Auf den zweiten interessanten Film der Woche freue ich mich auch besonders, weil ich immer für frische Ideen im Horror-Genre zu haben bin. Auch wenn ich dann immer auf die Heimkinoversion warte, gibt es sicherlich genug Horrorfans, die dafür ins Kino gehen werden. Und Lights Out wird sicher genug Fans begeistern können, immerhin ist schon die Kurzfilm-Vorlage mit Preisen ausgezeichnet worden. Darin geht es um gruselige Kreaturen, die nur von den Hauptfiguren (Teresa Palmer und Maria Bello) gesehen werden können, wenn das Licht ausgeschaltet ist. Das hat in einem kurzen Film perfekt funktioniert, weil dieser die Schocker optimal gesetzt hat. Ob sich das Konzept auch 81 Minuten hält, muss abgewartet werden, einen Blick kann man aber sicherlich mal riskieren.


Die Neustarts im Überblick

Film Regisseur
Collide Eran Creevy
Ghostbusters Paul Feig
Julieta Pedro Almodóvar
La Isla Mínima Alberto Rodriguez
Lights Out David F. Sandberg
Maggies Plan Rebecca Miller
Te3n Ribhu Dasgupta
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4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Ich habe auch keine Ahnung, warum der Trailer so dermaßen schlecht bewertet wird. Der Trailer selbst kann kein Grund dafür sein, denn der ist nicht schlechter als viele viele andere. Ich selbst fand ihn teilweise ziemlich witzig.

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    1. Staffmann sagt:

      Ja eben, ich auch! Aber dem Film wird dann alles schlecht ausgelegt, obwohl 90% aller Filme das machen. Und da wird es dann gefeiert. Aber naja, vielleicht ist er ja wirklich schlecht^^

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      1. Genau. Vielleicht ist der Film schlecht, aber dann sicher aus anderen Gründen als aus dem, dass nun Frauen die Hauptrollen übernommen haben. Und man muss ihn immer noch sehen, um es beurteilen zu können. Ich frage mich zum Beispiel, warum man sich nicht dafür entschieden hat, die Originale quasi fortzusetzen. Also, dass zum Beispiel eine der Frauen die Tochter eines früheren Ghostbusters ist und das Erbe ihres Vaters wiederbeleben möchte. Hätte ich interessanter gefunden, als ein Reboot. Aber die Leute, die es wegen der weibl. Besetzung schlecht finden, hätten natürlich auch dann gezetert.

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  2. Die Rezensionen in den USA zum Ghostbusters-Remake sind sehr unterschiedlich. Die einen fragen sich, wie die Produktion überhaupt grünes Licht hatte bekommen können, die anderen finden den Film nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Auf jeden Fall hat der Film schon die Hälfte seiner Kosten eingespielt. – Das Bashing fing übrigens schon an, als zum ersten Mal verkündet wurde, dass nicht die Originalbesetzung mitspielen würde. Kann sein, dass das der Auslöser gewesen ist.

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