Media Monday #524 – vom offenen Kino und Fehlbesetzungen?

Große Texte muss ich ja eigentlich gar nicht mehr schreiben, der Media Monday ist ja im Grunde eine feste Größe auf diesem Blog. Insofern gibt es auch gar nicht so viel zu erzählen, medial habe ich gar nicht mal so viel konsumiert, aber schauen wir doch einfach, was die Lückentexte überhaupt so hergeben. Immerhin hat sich Wulf dafür wieder alle Mühe gemacht und er hat ja eh noch nie enttäuscht.


Media Monday

  1. Die Kinos öffnen wieder und ich war direkt drin. Das Fantasy Filmfest habe ich auch direkt mitgenommen, aber da war ich noch alleine. Mit Kumpels hatte ich jetzt schon die „Ehre“, „Godzilla vs. Kong“ und „Nobody“ zu schauen. Ich sage mal so, im Kino haben die sich schon eher gelohnt, als zuhause.
  2. Nachdem im vergangenen Jahr zig Filme verschoben worden sind, bekommen wir jetzt die volle Breitseite. Das finde ich persönlich super, habe aber doch etwas Angst, aufgrund von Zeitnot nicht alles sehen zu können. Wobei man ja in Berlin noch Monate später Filme schauen kann, da bin ich schon den Luxus gewohnt.
  3. Trotzdem ist der Kinobesuch immer noch komisch, schließlich muss man durch Testpflicht (wenn man nicht geimpft ist), Kontaktverfolgung und blockierte Plätze im Saal dann doch sehr viel mehr beachten als noch vor der Pandemie. Aber es hat ja auch alles seine Gründe, ich bin einfach froh, wieder ins Kino zu dürfen.
  4. Wie sich Autor*innen einem Thema nähern, kann ich eigentlich nie beurteilen, weil ich mich da gar nicht auskenne. Nur bei George R. R. Martin habe ich mich doch mal damit beschäftigt und war relativ geschockt, da ich erfahren habe, dass Martin nicht, wie ich gedacht habe, einen großen Plan hat und quasi alles durchgeplant hat, sondern eher vor sich hinschreibt. Gerade, was ja die vielen Theorien und vor allem das Ende betrifft, hoffe ich dann doch, dass sich das trotzdem auszahlt. Es würde mir ehrlich gesagt das Herz brechen, sollte „Das Lied von Eis und Feuer“ ähnlich enttäuschend enden wie „Game of Thrones“.
  5. Ich glaube ja nicht, dass „Wonder Woman 1984“ ein guter Film ist, aber ich werde ihn natürlich trotzdem im Kino schauen. Ähnlich geht es mir da übrigens auch bei „Monster Hunter“ und „Mortal Kombat“
  6. Die Besetzung von Pedro Pascal als Noel in der „The Last of Us“-Serie wäre jetzt nicht meine erste Wahl gewesen, aber bisher konnte er mich immer überzeugen, vermutlich bin ich dem Fall einfach dumm und möchte jemanden, der Noel wirklich ähnlich sieht. Aber das ist eigentlich komplett egal.
  7. Zuletzt habe ich den Film „Wenn Du stirbst, zieht dein ganzes Leben an Dir vorbei, sagen sie“ und das war nicht so berauschend, weil es bis auf den Titel nichts besonders gibt, worüber man sprechen könnte. Eine eher mäßige „… und täglich grüßt das Murmeltier„-Geschichte gemischt mit pseudo-philosophischem Gebrabbel ist dann doch nicht wirklich mein favorisiertes Genre.

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8 Kommentare Gib deinen ab

  1. eccehomo42 sagt:

    Ich versuche alles so schnell wie möglich zu sehen, da ich diesen Luxus nicht habe (wenn es nicht gerade Marvel oder Fast & Furious ist)

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    1. Staffmann sagt:

      Wenn ich nicht wüsste, dass die Filme hier länger laufen, würde ich vermutlich auch nur noch ins Kino gehen. So kann man es etwas entspannter angehen

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  2. Martin schreibt echt quasi vor sich hin, ohne Plan? Klasse!!

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    1. Staffmann sagt:

      Also habe ich so gelesen, ohne Gewähr^^

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      1. Ich glaube dir 😀 . Stephen King soll wohl auch so vorgehen. Das habe ich ihn seinem Buch übers Schreiben gelesen. 🙂

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  3. mwj sagt:

    Zu 4. Ich persönlich habe ja meine Zweifel ob es beim Schreiben der Kreativität auf Dauer dienlich ist, wenn man alles vorher genau plant. Ein paar Eckdaten, wo die Reise hingehen soll, erscheint mir sinnvoller. Ich denke auch, dass GRRM diese im Kopf hat. Die Komplexität seiner Romanreihe ist zu seinem Fluch geworden. Ich bin zuversichtlich, dass bis zu GRRMs 100. Geburtstag im September 2048 die Buchreihe komplett sein wird. In diesem Jahr bin ich selbst dann 67 und plane, in Rente zu gehen. 😉

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    1. Staffmann sagt:

      Ich denke auch nicht, dass es immer der richtige Weg sein muss, alles vorzuplanen, aber wie du schon sagt, bei Martin ist es einfach zu komplex geworden. Egal, was er macht, es wird immer jemanden geben, der einen Fehler finden wird. Aber das ist eh ein Problem der heutigen Zeit, dass alles es immer besser wissen^^

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