Kritik: Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2

Wer diesen blog und speziell meine Artikel schon eine Weile verfolgt, der hat sicherlich bemerkt, dass ich ein Fan von Animationsfilmen bin. Jedoch habe ich gemerkt, dass es neben Disney und Dreamworks noch so viel mehr in dem Bereich gibt. Eines dieser Highlights neben dem „Mainstream“ war damals für mich Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen. Der Film konnte mit seinen Ideen und den Charakteren bei mir persönlich punkten. Nun habe ich den zweiten Teil gesehen und wurde wieder nicht enttäuscht. Warum, das versuche ich hier mal zu erläutern.

Nachdem der junge Erfinder Flint (im Original gesprochen von Bill Hader) seine Maschine im ersten Teil (Spoiler…) aufhalten konnte, wird er mit seinen Freunden (u.a. Anna Faris, James Caan und Terry Crews) in eine Großstadt verfrachtet, damit ihre Insel aufgeräumt werden kann. Doch als der zwielichtige Erfinder Chester V (Will Forte) auf der Insel bösartige Lebensmittel-Monster entdeckt, müssen Flint und seine Freunde zurückkehren, um die Erde zu retten.

Kurz gesagt: Die Handlung ist nebensächlich. Der Film lebt einzig und allein von der Idee der lebenden Lebensmittel und den daraus resultierenden Wortspielen. Wer mit Wortspielen seine Probleme hat, der sollte den Film auf jeden Fall meiden. Alle anderen, die wie darauf stehen und zusätzlich über süße Charaktere lachen können, die innerhalb von zwei Minuten schon sympathischer wirken als alle Minions zusammen, werden diesen Film mögen. Auch wenn es hart klingt, den Film auf diese drei Charakteristika zu reduzieren, für mich hat das super funktioniert und es gibt sicher viele, denen es ähnlich geht.

Dafür, dass der Film auch keines der ganz großen Animationsstudios im Rücken hatte, konnten überraschend viele Stars gewonnen werden. Neben den bereits genannten konnte auch Neil Patrick Harris für gut 20 Wörter engagiert werden. Das spricht entweder dafür, dass die Produzenten zu viel Geld hatten, oder dass das Drehbuch einfach gut war. Ich tippe auf das Zweite. Keine Minute vergeht, ohne dass ein neues geniales Tier um die Ecke kommt, natürlich mit einem fabelhaften Namen und noch viel fabelhafterem Verhalten. Ich kann gar nicht aufhören, den Film zu loben. Ich bin einfach immer noch vom Ideenreichtum fasziniert.

Was hebt den Film denn jetzt eigentlich von anderen Animationsfilmen ab? Eigentlich nichts, außer der grandiosen Idee, Lebensmittel zum Leben zu erwecken. Das alleine reicht aber schon, die Witze und tollen Szenen eines gesamten Films zu tragen. Ich kann Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2 nur jedem empfehlen, bin mir aber auch bewusst, dass sicherlich einige nicht damit klarkommen könnten. Dafür ist der Humor zu einseitig. Bei hat es gefunkt und für die Frauen gibt es eine kleine, niedliche, lebende Erdbeere. Was braucht man mehr?

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  1. Varok sagt:

    verdammte deutsche ´´syncro´´ der erdbeere !!!!!!!,als ich in der videothek gearbeitet habe,lief dieser film,jedoch leider stumm. und da sah ich diese kleine scheiß erdbeere….und liebte sie sofort XD ! gott war die der hammer.

    dann dachte ich mir,hey….ich borg mir den einfach aus,und schaue mir den mit ton an -bitterer fehler….und auch sonst,hat mich der film jz nicht so vom hocker gehaun… hätte potenzial gehabt,die idee und umsetzung der lebensmittel waren schon spitze!

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