Gedanken der Woche: Top Five 2015

Das Jahr 2015 ist nun endgültig vorbei und wie es sich für einen typischen Filmjournalisten gehört, muss man auch seine Top Ten, Top Seven oder was auch immer aufschreiben. Ich nutze diese Gelegenheit einfach mal, um meine Gedanken der Woche wieder aufleben zu lassen, die ich doch arg vernachlässigt habe in den letzten Wochen. Nur leider reicht es bei mir nicht zu den genannten Top Ten, da ich einfach nicht genügend Filme gesehen habe, die mich überzeugt haben. Deswegen gibt es jetzt nur die fünf Filme des Jahres 2015, die ich zu den besten ihres Fachs zähle, Viel Spaß dabei!


Platz 5: „Der Marsianer“

Insgesamt muss ich eigentlich sagen, dass 2015 nicht so viel zu bieten hatte. Geht man von den Kinostarts in den USA aus, fallen nämlich „Whiplash“ und „Birdman“ schon einmal raus, über die wir im Podcast schon gesprochen haben. So erklärt sich dann auch, dass es mit Der Marsianer ein Film in die Top 5 geschafft hat, den ich eigentlich enttäuschend fand. Da die Buchvorlage aber alleine schon so gut war, ist immer noch ein toller Film dabei herausgekommen, der vielleicht etwas kürzer hätte sein dürfen. Nichtsdestotrotz trumpft der Film mit tollen Landschaftsaufnahmen, gutem Humor und einem netten Hauptdarsteller in Form von Matt Damon auf. Wenn Ridley Scott diesen Trend mit seinen kommenden Filmen beibehält, kann man schon bald wieder auf ein Meisterwerk von ihm hoffen. Hiermit hat er schon den ersten Schritt getan.


Platz 4: „Ant-Man“

Ich muss ja gestehen, ich bin ein Marvel-Fan. Ich habe bislang jeden Film des Cinemativ Universes gesehen und fand sie alle, bis auf „Captain America“ und „Thor“ wirklich sehenswert. Am besten gefallen mir die Filme dieser Reihe aber, wenn sie sich von den anderen unterscheiden und etwas neues versuchen. Das erklärt auch, weshalb es nicht „The Avengers 2“ in die Liste geschafft hat, sonder Ant-Man mit Paul Rudd als namensgebendem Superhelden, der sich schrumpfen kann. Hier verlässt man sich nicht darauf, dass die ganze Welt in Gefahr ist und es reichlich Action gibt, hier ist alles geerdeter. Da wird halt nicht in New York gegen Aliens gekämpft, sondern im Kinderzimmer auf einer Spielzeugeisenbahn. Dass der eigentliche Regisseur Edgar Wright ausgestiegen ist, ist schade, aber sein Nachfolger Peyton Reed hat es geschafft, die besten Ideen zu übernehmen und so einen tollen Blockbuster zu schaffen


Platz 3: „Steve Jobs“

Von einem Blockbuster kommen wir zu einem heißen Oscar-Anwärter. Denn Michael Fassbender als Steve Jobs im Biopic Steve Jobs ist mein klarer Favorit für den Preis des besten Hauptdarstellers. Der Film ist ohnehin schon mit den besten Dialogen des ganzen Jahres gesegnet und hat eine von Danny Boyle wunderschön inszenierte Optik, aber was Fassbender und auch seine Nebendarstellerin Kate Winslet hier zeigen, ist einfach beeindruckend. So beeindruckend, dass es locker für Platz 3 gereicht hat. Wenn man mal ein anderes Biopic sehen will, ist man hier an der richtigen Adresse. Für mich das beste, was ich gesehen habe. Nur schade, dass der Film so gigantisch gefloppt ist, er hätte so viel mehr verdient.


Platz 2: „Star Wars: Das Erwachen der Macht“

Man hat es ja eigentlich schon erwarten können, aber Star Wars darf in jeder Topliste des Jahres einfach nicht fehlen. Dafür wurde einfach zu wenig falsch gemacht. Auch wenn es sich teilweise wie ein Remake von Episode 4 wirkt, so ist doch eine Verbesserung. Für mich ist es jedenfalls der beste Teil der gesamten Reihe und damit ein hochverdienter Platz 2 in meinem Ranking. Dank tollem Humor und mit John Boyega und Daisy Ridley den Entdeckungen des Jahres hat J.J. Abrams zumindest mich zum Fan gemacht. Und allein das ist doch schon ein Qualitätsmerkmal.Jedenfalls ich empfinde es so.


Platz 1: „Mad Max: Fury Road“

Und von einem kalkulierten Erfolg kommen wir nun zur Überraschung des Jahres. Nun ja, ich habe mich schon seit dem ersten Trailer auf den Film gefreut, aber das Mad Max: Fury Road am Ende so einschlagen würde, damit hat wohl niemand gerechnet. Ich kenne wirklich niemanden, der den Film nicht gut fand, im Gegenteil: Ob meine Eltern, Freunde oder Freundinnen, alle waren begeistert. Und das ist schon eine Kunst bei einem Film, der keine Handlung besitzt. Aber bei der saftigen Action ist das auch überhaupt nicht nötig. Man hat keine Sekunde Zeit durchzuatmen, sondern fiebert einfach nur zwei Stunden mit den Hauptdarstellern Tom Hardy und Charlize Theron mit. Dazu wird alles perfekt choreografiert dank Regisseur George Miller. Ich kann gar nicht genug sagen, wie sehr ich den Film liebe und wie oft ich ihn noch sehen möchte. Somit war es keine Frage, wer für mich auf die 1 gehört!

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Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Genau! Mad Max! Dafür wird Kino gemacht. 😉

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