Media Monday #344

Rein filmisch gesehen war das gar keine schlechte Woche. Ich habe einige Klassiker nachgeholt und auch auch mal wieder eine Serie beendet. Ansonsten gibt es natürlich noch viele weitere Dinge, über die man schreiben kann und wie jeden Montag nutze ich dafür den Media Monday, bei dem uns Wulf auf seinem Blog, dem Medienjournal, wieder sieben Lückentexte vorbereitet hat, die es nun zu füllen gilt. Das ist aber natürlich alles bekannt, sodass ich direkt einsteigen kann, viel Spaß!


Media Monday

  1. Die Oscar-Nominierungen sind raus. Ich für meinen Teil bin fast komplett zufrieden mit den Nominierungen. Besonders die Brücksichtigung von Jordan Peele bzw. seinem Film „Get Out“ freut mich sehr. Ich kann überhaupt nicht verstehen, warum man das nun kritisiert und der Jury vorwirft, dies nur wegen der Oscarssowhite-Debatte zu machen. So wirklich stört mich nur die Nicht-Berücksichtigung von „Blade Runner 2049“ und die Nominierung von Christopher Plummer als besten Nebendarsteller, der in „Alles Geld der Welt“ den rausgeschnittenen Kevin Spacey ersetzt hat. Das ist meiner Meinung nach nur ein Zeichen für #metoo, was man auch anders hätte ansprechen können.
  2. Nachdem ich die Auflösung von „The Sixth Sense“ kenne, reizt mich der Film so überhaupt nicht mehr, denn bislang habe ich im Zusammenhang mit dem Film nur von dem Twist gehört. Alles andere, Schauspiel, Regie, etc. wird dabei kaum betont, weshalb ich nicht das Gefühl habe, dass der Film ansonsten großartig sehenswert sei.
  3. Könnte es nicht bitte viel mehr Remakes geben wie etwa Jumanji: Willkommen in Dschungel? Ich persönlich finde nämlich, dass so ein gutes Remake aussehen muss. Das Original muss respektiert werden, gleichzeitig sollte aber auch eine neue Idee genutzt werden, sodass das Endergebnis überraschend und nostalgisch zur selben Zeit ist.
  4. Mit „Im Morgengrauen“ habe ich mal wieder zu einem wirklich außergewöhnlichen Buch gegriffen, denn dort gibt es eine Sammlung von Kurzgeschichten aus der Feder von Stephen King. Seine Romane kennt man natürlich, doch da gibt es dann die kleine Wissenslücke, die ich nun endlich füllen kann.
  5. Eine „ältere“ Serie zu beginnen, von der es bereits X Staffeln gibt, kostet mich sehr viel Überwindung. „Die Sopranos“ ist vermutlich eine grandiose Serie, aber allein die Tatsache, dass ich dafür so viele Stunden oder Tage „opfern“ müsste, lässt mich doch zweifeln. Da schaue ich dann lieber eine aktuelle Serie, die noch eine Staffel besitzt.
  6. Wenn schon alles daptiert wird, wieso gibt es dann noch keine Umsetzung zu den Träumen in „Inception“? Schließlich wurde das Thema doch nur knapp angerissen im Film, sodass es noch eine Menge Möglichkeiten gäbe, darum zum Beispiel eine visuell beeindruckende Serie zu produzieren.
  7. Zuletzt habe ich die zweite Staffel von „Dirk Gentlys holistische Detektei“ beendet und das war ein schöner Abschluss, weil die Serie ja nun abgesetzt ist. Deswegen bin ich froh, dass es keinen großen Cliffhanger gab und zumindest einige Handlungsstränge befriedigend beendet wurden.

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5 Kommentare Gib deinen ab

  1. Ha ha ha, bei dir ist es auch SIXTH SENSE. 😀

    Was die Leistung von Christopher Plummer angeht, kann ich nicht sagen, ob die Oscar-Nominierung gerechtfertigt ist. Dazu müsste ich erstmal den Film sehen und der kommt in Deutschland leider erst Mitte Februar raus.

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  2. bullion sagt:

    Sowohl für „The Sixth Sense“ als auch „The Sopranos“ kann ich nur meine Empfehlung aussprechen, selbst wenn der Twist schon bekannt ist bzw. die Laufzeit lang. Lohnt sich beides… 🙂

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  3. „Dirk Gentlys holistische Detektei“ hab ich ja auch schon ausprobiert, aber irgendwie bin ich noch nicht so recht warm damit.

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  4. Gnislew sagt:

    Hand heb! Hier ist es auch 6th Sense.

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  5. Sven sagt:

    Cool, ich kann in zwei verschiedenen Blogs denselben Kommentar hinterlassen:

    Zwei Mal kann man „The Sixth Sense“ durchaus gut gucken, weil man beim zweiten Mal auf ganz viele Details achtet, die plötzlich Sinn ergeben. Beim dritten Mal hat der Film dann aber in der Tat nicht mehr viel zu bieten.

    Insofern, auch wenn du die Auflösung schon kennst: Gib dem Film ruhig mal eine Chance!

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