Serienreise: Loki – „The Nexus Event“

Letzte Woche habe ich noch die großen Theorien niedergeschrieben, wie Loki und Sylvie nun vom untergehenden Planeten entkommen könnten und was ist das Ergebnis? Sie verlieben sich ineinander und das triggert dann die Geräte der TVA. Da frage ich mich doch, ob das alles einem Faktencheck unterzogen wurde. Selbst wenn es was besonderes wäre, dass die beiden sich ineinander verlieben würde, warum ist das so ein besonderes Event? Immerhin wären sie doch eh gestorben, wenn die TVA sie nicht gerettet hätte. Das ergibt für mich alles keinen Sinn mehr leider.

Ebenso bin ich grundsätzlich von den beiden Loki-Varianten enttäuscht. Loki wurde immer als der achso kluge Gott des Hinterhalts verkauft, so konnte er schon einige in den „Thor“-Filmen täuschen. Hier aber macht er im Grunde nichts. Er reist durch die Dimensionen und deckt dann auf, dass die TVA-Mitarbeiter alles nur Varianten sind, deren Universen vernichtet wurden. Und auch das weiß er nur, weil Sylvie es ihm verraten hat. Was war ihr Plan eigentlich? Von den Ereignisse, die sie in der zweiten Folge getriggert hat, hat man jedenfalls nichts mehr gehört. Insgesamt war dann der Plan, dass beide die Timekeepers treffen wollten, was sie auch geschafft haben. Aber auch nur, weil die TVA sie ohne Not hingeführt hat. Man hätte die beiden auch einfach wegzappen können, warum es nicht gemacht wird, bleibt mir weiterhin ein Rätsel.

Man merkt es vielleicht, aber Loki hat mich doch ziemlich verloren. Für mich ergibt das alles keinen Sinn mehr, dann können mich dann auch nicht die emotionalen Szenen mit Möbius (Owen Wilson, Rest in Peace?) nicht überzeugen. Dass die Timekeepers jetzt Roboter sind? Okay, hätte man sich denken können, aber es interessiert mich auch einfach nicht mehr, wer wirklich dahinter steckt. Entweder ist es ein anderer Loki oder der Kang, von dem man immer in Fanforen liest. Andere Kandidaten gibt es nicht, am Ende ist es dann eine Figur, die ich nicht kenne, da muss ich dann auch nicht groß mitraten. Nun hoffe ich einfach, dass die letzten zwei Folgen noch Spannung aufbauen und Loki wieder als das zeigen, was er ursprünglich war: Ein gerissener Gott der List und keine zufällige Figur in einer mäßigen Geschichte.

Cliffhanger der Woche: Puh, da gibt es wieder einige, aber wirklich interessant ist nichts davon. Am ehesten bleibt wohl die Frage, ob Möbius nun tot ist oder nicht. Wenn Loki überlebt hat, muss das ja für alles gelten. Dann ist aber auch die Frage, wie dann ganze andere Universen irgendwo hinteleportiert werden können. Eine Lösung erwarte ich da aber auch nicht wirklich.

Auftritt der Woche: Die vier neuen Lokis, ganz klar. Jetzt gibt es also noch Kid Loki (Jack Veal), Old Loki (Richard E. Grant) und eine Mischung aus Loki und Thor (Deobia Oparei). Ach, und Croki, da hoffe ich mal, dass er wichtig wird. Im Grunde hat sich die Serie aber schon gelohnt, weil wir Grant so in diesem herrlichen Kostüm sehen konnten.

Flop der Woche: Die Geschichte. Ich bin einfach nicht mehr drin. Alles ist voll von Logiklöchern, die Story macht keinen Spaß und die Figuren fallen meiner Meinung nach aus ihren Rollen. Wie kann zum Beispiel die Richterin (Gugu Mbatha-Raw) eine Richterin werden, wenn sie eine Variante hat laufen lassen? Und dann noch die, die für dieses riesige Chaos sorgt. Ach egal, schauen wir mal wie es weitergeht.


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