SFB-Donnerstag #23 -Pro- und Antagonisten

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Nachdem es letzte Woche beim SFB-Donnerstag um ein Thema ging, zu dem ich aufgrund mein Sehgewohnheiten nicht viel schreiben konnte (es ging um das erneute Schauen von Filmen und Serien), bin ich heute dafür umso mehr dabei. Heute ist das Thema, welches und LAH bei ihrer Blogaktion vorgibt, nämlich wieder wesentlich allgemeiner und lässt so wesentlich mehr Platz für Spielraum. LAH stellt und wöchentlich zu einem Thema ein oder zwei Fragen, die es dann zu den drei Oberbegriffen Serien, Filme und Bücher zu beantworten gilt. Die Bücher lasse ich dabei immer weg, aber es ist trotzdem immer wieder ein schöner Beitrag. Nun aber viel Spaß mit meiner Ausgabe des SFB-Donnerstags zum Thema Pro- und Antagonisten und den folgenden Fragen:

  1. Wie muss ein Protagonist für Dich sein, damit Du die Serie, den Film, das Buch ab der ersten Sekunde an toll findest? Hast Du ein Beispiel dafür? 

  2. Wie sollte für Dich ein guter Antagonist sein? Eher der richtig „böse Bösewicht“ oder vielleicht eher ein nicht ganz so schlimmer „Bad Boy“, der eigentlich ein gutes Herz hat? 


Serien, Filme und Bücher

Heute kann ich mal alle drei Themengebiete zu einem zusammenfassen, weil die Fragen nun doch sehr allgemein passend sind und ich zu Serien, Filmen und sogar den Büchern eigentlich nur das gleiche schreiben könnte. Insofern teile ich das heute mal nicht auf, sondern spreche nur allgemein über die Fragen.

1.) Das wichtigste an einem Protagonisten ist für mich eigentlich, dass er nicht so einfach zu charakterisieren ist. Sie müssen für meinen Geschmack immer einen inneren oder auch äußeren Zwist haben, der ihnen das Leben schwerer macht. Negativstes Beispiel ist dabei wohl der James Bond aus den älteren Filmen, er immer der coole Agent ist, der nie einen Fehler macht. Das ist mir einfach zu langweilig. Ich möchte einen Protagonisten sehen, den ich eben nicht ab der ersten Sekunde toll finde, sondern an den ich mich gewöhnen muss. Dabei sollte er aber schon relativ sympathisch sein. Eine Geschichte, bei der man sich mit dem Protagonisten nicht identifizieren kann, ist einfach nicht möglich. Als positives Beispiel würde ich hier Don Draper (Jon Hamm) aus „Mad Men“ nennen, wenn es um eine Serie gehen sollte. Draper ist an sich kein guter Mensch, er macht viel falsch, aber dennoch leidet man mit ihm mit, weil man doch eine gewisse Sympathie zu ihm aufbauen kann. Ähnliche Figuren aus Filmen und Büchern sind zum Beispiel Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio) aus „The Wolf of Wall Street“ und Anton Gorodetsky aus „Wächter der Nacht“.

2.) Bei den Antagonisten kann ich eigentlich nicht viel anderes schreiben. Während die Protagonisten meiner Meinung nach nicht so glattgebügelt sein sollten, müssen die Antagonisten auch einen inneren Konflikt besitzen. Eine Figur, die böse ist, um ein Antrieb für die Handlung zu sein, kann ich nicht Ernst nehmen. Besonders schlimm sind dabei die Marvel-Filme, bei denen jeder Antagonist nur einen Antrieb für die Helden darstellt, ohne irgendwie chrakterisiert zu werden. Da verbrennt man dann aber auch schon mal so tolle Schauspieler wie Mickey Rourke („Iron Man 2“) und Guy Pearce („Iron Man 3“). Positive Beispiel sind dabei für mich in Filmen, Serien und Büchern Kylo Ren (Adam Driver) in „Star Wars: Das Erwachen der Macht“, Theon Greyjoy (Alfie Allen) in „Game of Thrones“ und Stebbins in „Todesmarsch“.


Weitere Teilnehmer

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  1. Bei den Protagonisten geht’s mir genau so 🙂 außer, dass ich mich mit Don Draper nicht anfreunden konnte…

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