Serienreise: Wandavision – Folgen 4 und 5

Ohje, da verpasst man es mal, seine Serienreise fortzusetzen, und schon gibt es zwei Folgen, die es nicht nur inszenatorisch in sich haben, sondern gleichzeitig viele Fragen beantworten und fast nochmal genauso viele aufwerfen. Dabei fällt aber direkt auf: Solange die Serie im typischen Marvel-Look bleibt, gefällt sie mir gleich viel besser. Wahrscheinlich bin ich einfach nur darauf dressiert, genau das schön zu finden, aber so ist es nun mal. Und die beiden neuen Folgen haben mehr als genug von diesem Look.

Die vierte Folge ist dabei vermutlich die wichtigste bisher. Denn in ihr wird endlich erklärt, wer dafür verantwortlich ist: Wanda selbst. Viele haben es schon vermutet, aber so ist es nun mal. Währende Monica oder Geraldine oder wie auch immer in die Stadt gesaugt wurde und so Teil der Sitcom wurde, sind alle anderen Darsteller manipuliert und haben überhaupt keine Wahl. Eine Ausnahme bildet dabei Agnes (so langsam gefällt mir Kathryn Hahn richtig gut), die in einer Szene sogar nachfragt, ob sie nochmal von vorne beginnen soll. Was hat sie vor, ist sie das Böse im Hintergrund? Ich denke mal ja, aber wir werden es erfahren.

Gleichzeitig zeigt die fünfte Folge, dass Wanda viel kann, aber nicht alles. Denn beim Zurückbringen von Toten hören ihre Kräfte auf, zumindest sagt sie das. Denn wenn es so ist, wie kann dann Vision noch da sein und wie kann dann ihr Bruder zurückkommen? Das war übrigens der tollste Serienaugenblick meiner jüngsten Erinnerung. Nicht, dass Pietro wieder da ist, sondern vielmehr die Besetzung mit Evan Peters, ist die Sensation. Denn den kennen wir zwar in der Rolle, allerdings im X-Men-Universum, was ja zusammen mit Fox in Disney aufgegangen ist. Lange hat man sich gefragt, wie die Universen verbunden werden, aber dass es so schnell geht, finde ich zumindest toll. Die Frage ist nur, wie sie das am Ende erklären werden. Jedenfalls ist nicht klar, ob Wanda wirklich keine Toten zurückholen kann, ich denke aber, dass Agnes genau das von ihr erwartet. Wo ist schließlich ihr Mann? Ist er vielleicht tot und Wanda soll ihn zurückbringen? Fragen über Fragen. Inzwischen bin ich aber guter Hoffnung, dass alles eine Erklärung bekommt.

Cliffhanger der Woche: Ich nehme da jetzt nicht das offensichtliche, sondern Wandas Aussage, dass sie nicht von Anfang an dafür verantwortlich ist. Sie weiß nicht, wie es begann, also muss jemand dahinter stecken. Nur wer, wenn nicht Agnes?

Auftritt der Woche: Jetzt kommt dann doch das Offensichtliche. Wie geil war denn bitte der Auftritt von Pietro? Ich saß senkrecht auf meinem Sofa, so wenig konnte ich das glauben. Jetzt ist eigentlich allem Tür und Tor geöffnet, wie man so schön sagt.

Flop der Folgen: Die Kinder von Wanda und Vision. Zum einen ist es super creepy, wenn sie älter werden, zum anderen sind sie mir total egal. Vielleicht wandelt sich das ja noch etwas.

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