Kritik: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Als ich jünger war, gab es ein tolles Kinoritual für mich. Denn als großer Harry-Potter-Fan gab es nichts schöneres , als (fast) jedes Jahr in die Lichtspielhäuser zu rennen, um mir die neue Verfilmung anzusehen. Auch wenn dieser Zauber im Laufe der Jahre etwas verloren gegangen ist, habe ich nie aufgehört, Fan zu sein. Das…

Kritik: Rogue One

Das Kino hat seit letztem Jahr einen neuen Taktschlag und wir wissen alle, dass wir ihm folgen werden – jedes Jahr ein neuer Star Wars, heißt sich jedes Jahr aufs Neue einzulassen auf die Horde spammender Nerds, heißt die Welle an Memes ertragen, die viel zu schnell viel zu schlecht werden, heißt sich schnell eine…

Horrorctober-Kritik: The Others

Auch wen der Oktober und damit die Blogaktion des Horrorctobers nun schon eine halbe Ewigkeit her ist, so will ich doch meine Verpflichtung nicht vernachlässigen. Ich bin eher zutiefst enttäuscht von mir, dass ich es nicht geschafft habe, zu allen 13 Filmen eine Kritik zu schreiben. Insofern habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, bis…

Kritik: Paterson

Als ich in Paterson reingegangen bin, hab‘ ich wirklich einen süßen Feelgood-Film erwartet vom Indie-Altmeister Jim Jarmusch erwartet. Was ich bekommen hab, war ein ziemlich unspektakulärer aber dafür bedächtiger Streifen über das Großstadtleben, der ein bisschen kinematographischen Yoga gleicht. Musik an, langsame Bewegungen zur Lockerung und Stärkung der Tiefenmuskeln, ohne unangenehm belastend zu sein. Die…

Kritik: Florence Foster Jenkins

Meryl Streep ist schon jetzt eine Legende in Hollywood. Mit ihren drei Auszeichnungen und den neunzehn Nominierungen hat sie hält sie bei den Oscars alle Rekorde und das wohl zurecht. Es gibt niemanden, der sie für ein schlechte Schauspielerin hält. In solchen Diskussionen habe ich mich bislang immer zurückgehalten, immerhin kannte ich noch keinen Film…

Lieblingsfilmkritik: Das Mädchen, das durch die Zeit sprang

Als ich in der Schule war, hatte ich nie wirklich ein gutes Zeitgefühl. Oft machte ich Wochen zu Monaten, weil ich keinen Sinn dafür entwickelte, wie langsam eine Woche vorbei zieht und wie viel länger noch ein Monat eigentlich dauerte. Die Woche aber war bei mir ziemlich genau getaktet: Montag, langer Schultag mit zwei Stunden Sport am…

Kritik: Jack Reacher – Kein Weg zurück

Nun. Ich habe „Jack Reacher – Kein Weg zurück“ in der Pressevorführung gesehen und einmal mehr bestätigt bekommen, warum ich mir diese Art Actionfilme abseits davon nie aus freien Stücken anschaue. Ich gebe generell fast jedem Genre ab und zu die Chance, mich unerwarteter Weise ja vielleicht doch zu überraschen, hier ist das leider nicht…

Doctor Strange – Kritik

Im Marvel Cinematic Universum haben wir ja schon sehr viel gesehen: Es gibt mächtige Götter (Thor), genmanipulierte Supersoldaten (Captain America) und Genies mit ihren eigenen Roboter-Anzügen (Iron Man). Was dem ganzen Universum aber noch gefehlt hat, ist Magie. Nun ist natürlich die Frage, ob man Magie in dieser Welt braucht, aber zumindest in den Comics…

Kritik: Der Nachtmahr

Schon allein die Rahmenbedingungen machen Der Nachtmahr zum Standout-Film des jüngeren deutschen Kinos. Mit einem Budget von nur 100.000€, was ganz ohne Fördergelder auskam, brachte der Regisseur Akiz diesen Frühling ein Psycho-Drama heraus, das aufgrund seiner zahlreichen Alleinstellungsmerkmale bei Genre-Liebhabern als Geheimtipp kursierte. Wenn man sein ‚Anders-sein‘ als das zentrale Konzept des Films sehen möchte, dann hat…

Kritik: Kubo- Der tapfere Samurai

Stop Motion ist ein Thema, was schon oft in meiner Umgebung zu hitzigen Dikussionen geführt hat. Neben allen Kunstformen, die man in Filmen finden kann, ist das wohl diejenige, die mir am wenigsten zusagt. Die abgeschnittenen Bewegungen und die oftmals stumpfen Bewegungen reißen mich eher raus, als dass sie mir gefallen. Auch wenn es positive…