News des Tages: „Guardians of the Galaxy“ in 8K & Tarantino zu weiteren Filmen

Die Neuigkeiten aus der Filmlandschaft halten sich an diesem Donnerstag ein wenig bedeckt, die ein oder andere Meldung lässt sich aber natürlich immer finden. So haben die Macher von Guardians of the Galaxy womöglich eine weitere Möglichkeit gefunden, sich von anderen Marvel-Produktionen abzusetzen, und Quentin Tarantino verrät, welche Genres ihn für seine letzten beiden Filme am meisten reizen würden.


Guardians Of the Galaxy 2 in 8K

Dank der neuesten RED 8K-Kamera dürfen wir uns auf eine Auflösung freuen, wie wir sie bisher noch nicht gesehen haben. 8.000 Pixel fähige Bilschirme z.B. hat bisher kaum jemand zu Gesicht bekommen, auf einigen Technik-Messen kann man diese bestaunen. Auch wenn ich der Meinung bin, dass sich Guardians of the Galaxy aus mehreren Gründen, wie einem klugen Humor, einem sehr gelungenen Einsatz von Musik und einer nicht zu großen Prise Selbstironie, bereits von anderen Marvel-Produktionen abgesetzt hat, so dürfte ihm sicher auch diese Optische Verbesserung helfen, diese Stellung beizubehalten. Für alle, die ein bisschen mehr über Kameras, vor allem RED und Arri erfahren möchten, verweise ich hier nochmal auf eine etwas ältere unserer Podcastepisoden, in der Tim 15 Minuten etwas ausfühlicher auf diese beiden Kameras eingeht. -> Filmexe Podcast – Aus dem Filmgeschäft -RED oder Arri?


Tarantino dreht noch zwei Filme

Die Aussage von Quentin Tarantino, er werde wohl nach The Hateful Eight nur noch 2 Filme drehen, dürfte bei dem ein oder anderen Fan nicht besonders gut angekommen sein. Auch wenn seine Gründe sicherlich nachvollziehbar sind. Schließlich benötigt er, laut eigenen Angaben, eh mindestens 3 Jahre für jeden neuen Film, seinen letzten Film werden wir vermutlich erst in etwa 10 Jahren zu sehen bekommen. Um welches Genre es sich dabei handeln wird, darauf will sich Tarantino jetzt natürlich noch nicht festlegen, er verriet im Interview allerdings, was er gerne noch einmal drehen würde:

„Es ist kein Genre übrig, das mich so sehr reizt wie es ein Film über den Zweiten Weltkrieg oder ein Martial-Arts-Film getan hat. Ich glaube, das einzige Genre wäre vielleicht ein 1930er Gangster-Film, so ein John Dillinger Ding. Ich bin auch daran interessiert, etwas Zeitgenössisches zu machen, wo ich eine coole Autofahrt-Montage haben kann, mit einem Typ, der ins Auto steigt und das Radio anstellt. Und wenn ich alle Zeit der Welt hätte, würde ich noch einen richtig gruseligen Horrorfilm machen, so was wie der Exorzist. Aber ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist und ob mein Sinn für Humor mit so einem Projekt in Einklang zu bringen wäre.“

Ich denke, jedes dieser angesprochenen Genres bietet beste Möglichkeiten, um uns mit zwei weiteren Tarantino-Werken glücklich zu machen. Auch Kill Bill 3 ist noch nicht vom Tisch, wobei ich mich über einen Film abseits dieser Reihe doch noch ein wenig mehr freuen würde. Aber ein Martial-Arts Film hört sich spannend an. Und für alle Fans zum Aufatmen: Tarantino hat Interesse angemeldet, den Western-Roman „Forty Lashes“ in einer 10 Episoden starken Miniserie zu drehen. Quentin bleibt uns also noch eine Weile erhalten.

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