Kritik: Wet Hot American Summer: First Day of Camp

Vor langer, langer Zeit habe ich hier auf diesem Blog eine Kritik zum Sommercamp-Klamauk „Wet Hot American Summer“ geschrieben. In der Komödie mit u.a. Amy Poehler und Bradley Cooper habe ich damals nicht viel Gefallen gefunden, zu dumm waren doch die Witze. Jedoch habe ich damals noch nicht die Serie Wet Hot American Summer: First Day of Camp gesehen, die zwar 15 Jahre später gedreht wurde, aber die Vorgeschichte zum Film zeigt. Denn während im Film der letzte Tag des Camps beleuchtet wurde, ist es dieses mal der erste. Als ich diese Serie geguckt habe, konnte ich nicht glauben, dass ich den Film noch dumm fand. Aber dazu mehr in meiner Kritik.


Handlung

Es sind die Achtziger Jahre. Es wird das typische Leben am ersten Tag im Sommercamp gezeigt. Neben den ersten Kontaktversuchen der Jungen mit dem weiblichen Geschlecht gibt es dazu auch noch Partys der Betreuer und natürlich die atomar verseuchte Giftgrube im Wald. So entwickelt sich ein ereignisreicher Tag, den alle Beteiligten so bald nicht vergessen werden.


Kritik

Meine Geschichte mit dieser Serie ist schon etwas länger. Ich habe, wie schon gesagt, damals den Film gesehen und direkt danach die erste Folge der Serie. Jedoch war ich so gelangweilt davon, dass ich sie aus den Augen verloren habe und nicht weitergeschaut habe. Letzte Woche habe ich dann aber doch noch der Serie eine Chance gegeben und sie hat sie genutzt. Wie schon gesagt, ist die Serie noch um einiges dümmer als der Film, aber es wird einfach die Grenze überschritten, die es wieder witzig macht. Es ist schwer zu erklären, aber irgendwie passt es doch ganz gut.

Das beginnt schon mit der Besetzung. 2001 waren die Darsteller schon zu alt, um 16-jährige Kinder zu spielen. Doch nun sind sie wieder 15 Jahre älter und teilweise fetter geworden, sodass es einfach noch viel weniger passt. Es ist einfach unfassbar witzig, Marguerite Moreau, Michael Showalter und die anderen Darsteller so spielen zu sehen, als wären sie noch mitten in der Pubertät. Das ist natürlich dumm, aber auf einem ganz anderen Level, als es damals der Film noch war.

Und wer jetzt dachte, die Darsteller kennt er gar nicht, den kann ich auch noch beruhigen. Die Besetzung ist nämlich unfassbar für eine Comedy-Serie. Neben den Hauptdarstellern des Films gibt es dann noch Paul Rudd, Lake Bell, Jon Hamm, Jason Schwartzman, Elizabeth Banks und viele weitere hochkarätige Stars, die man sonst nur in Hollywoodproduktionen sieht. Das ist zum einen der Qualität zuträglich und zum anderen ist es nochmal um einiges witziger.

Nichtsdestotrotz ist die Serie auch nicht der Comedy-Messias. Die erste Folge ist und bleibt schlecht, das sind bei acht Folgen schon einmal 12,5%. Außerdem zünden manche Witze auch im Verlauf der Serie manchmal nicht. Das ist normal, macht eine Comedy-Serie aber auch so schwierig in der Produktion. Insofern kann man auch nicht viel sagen, außer dass man eine Weile nun mal nicht lacht. Da hier jedoch auch keine Handlung existiert, merkt man das leider doch mal.


Fazit

Insgesamt wurde ich wirklich positiv überrascht. Aufgrund der unfassbaren Dummheit und der hochkarätigen Besetzung hebt sich Hot Wet American Summer: First Day of Camp doch um einiges von der Konkurrenz ab. Jedoch gibt es immer wieder Dämpfer, die den Gesamteindruck schmälern. Alles in allem hat man hier aber eine wirklich witzige Comedy-Serie, die nach der ersten Folge besser wird und dieses gute Niveau bis zum Ende halten kann.

7


Besetzung

  • Drehbuch: Michael Showalter, David Wain

Hauptbesetzung

Darsteller Rolle
 Marguerite Moreau Katie
Paul Rudd Andy
Michael Showalter Coop
Bradley Cooper Ben
Janeane Garofalo Beth
Amy Poehler Susie
Lake Bell Donna
Jason Schwartzman Greg

Nebenbesetzung

  • Elizabeth Banks
  • Christopher Meloni
  • John Slattery
  • Chris Pine
  • Jon Hamm
  • Michael Cera

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