Kritik: Community – Staffel 2

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(c) Sony Pictures Home Entertainment

Was habe ich da nur angerichtet, seit ich mit Community angefangen habe, kann ich gar nicht mehr aufhören. Nun habe ich in kürzester Zeit auch die zweite Staffel in mich eingesogen und bin mitten in der dritten. Es ist wohl nur noch eine Frage von wenigen Wochen, bis ich die gesamte Serie hinter mir habe. Allein das ist ja schon ein Indiz dafür, was ich von der Serie halte. Trotzdem möchte ich in meiner Kritik zur zweiten Staffel versuchen zu beschreiben, ob sie denn nun besser oder schlechter als die erste Staffel ist. Aber im Grunde hat sich eigentlich nicht viel verändert, doch dazu mehr in meiner Kritik zu Community.


Handlung

Willkommen zurück zu einem wilden neuen Jahr am Greendale Community College, in dem die Lerngruppe ihre bislang schwersten Prüfungen bestehen muss… Warum macht der eingefleischte Junggeselle Jeff Winger Britta einen Heiratsantrag? Wieso betäubt die unschuldige Annie einen Hausmeister? Hey, Pierce! Lebt deine Mom wirklich noch in einer Lavalampe? Wird Abed seinen Pulp-Fiction-Geburtstag für die Chance verpassen, Jeff seine eigene Version von „Mein Essen“ mit André zu bescheren? Was findet Troy an LeVar Burton? Shirley ist schwanger – aber wer ist der Vater? Ist es ihr Exmann? Oder der ehemalige Spanischlehrer Senior Chang? Und ist es wirklich Betty White, die mit Troy und Abed rappt? All diese Antworten (und viele mehr) sowie zahlreiche Gaststars sind in der urkomischen zweiten Season des Comedy-Hits zu sehen. (Amazon)


Kritik

Wie schon oben erwähnt bin ich ein riesiger Fan dieser Serie. Ich muss es hier schon vorweg nehmen, für mich ist Community alles, was ich mir von der perfekten Serie erwünsche. Während die erste Staffel noch einige Schwächen hatte, besonders in den Beziehungen der verschiedenen Charaktere zueinander, hat man hier dieses Problem überwunden. Es gibt keine unnötigen Liebesgeschichten mehr, stattdessen Geschichten, die über die gesamte Staffel laufen. Diese sind immer nachvollziehbar, wenn auch abgedreht, aber genau das wünscht man sich ja von einer Comedy-Serie. Und abgedreht ist „Community“ auf jeden Fall.

Für mich liegen die Stärken einer Sitcom und einer Comedy-Serie aber nicht allein in der Frequenz ihrer Witze. Wenn ich das wollen würde, könnte ich mir auch Stand-Up oder eine Sketch-Comedy-Sendung anschauen. Mir sind dazu auch die Charaktere und die etwas ernsteren Momente wichtig. Und diese hat „Community“ nun endlich auch zu bieten. So gibt es immer wieder Folgen, die sich nur mit ein, zwei Figuren beschäftige und so die Charaktere weiterentwickeln und gleichzeitig eine gelungene Abwechslung zum urkomischen Rest der Serie bieten.

Community
Photo by: Trae Patton/NBC

Doch die zweite Staffel macht noch mehr anders bzw. besser. Im Gegensatz zur ersten Staffel ist Senor Chang nun nicht mehr Spanisch-Lehrer, sondern Student und möchte nichts mehr, als Teil der Lerngruppe zu werden. Ken Jeong war schon in der ersten Staffel ein Highlight, da ist es nicht verwunderlich, ihn noch mehr ins Rampenlicht zu ziehen. Durch ihn kommt eine weitere nette Komponente in die Serie, die mir sehr viel Spaß gemacht hat und wieder mal einen Charakter weiterbringt. So ist Wandel alltäglich in „Community“ und garantiert damit das bleibende Interesse.

Was bleibt, sind wieder die zahllosen Gastauftritte und die unzähligen Filmzitate. Spätestens bei den letzten beiden Folgen muss jeder Filmfan schwach werden. Dabei belassen die Macher es nicht dabei, nur die Zitate zu machen, sie beziehen sich auch wieder darauf, besonders wenn Abed immer wieder anmerkt, dass sie in einer Fernsehserie seien. Das wird dann irgendwann so meta und meta-meta, dass es eine Freude ist, den Figuren bei solchen Dilemmas zuzuschauen. Die Gaststars tun dabei natürlich ihr Übriges. Besonders Lob verdient dabei der Auftritt von Betty White als Anthropologie-Dozentin.

Community
Photo by: Chris Haston/NBC

Fazit

Die zweite Staffel von Community macht nicht viel anders als die erste Staffel, bügelt aber alle Schwächen aus. Für mich wurde hier die perfekte Comedy-Serie geschaffen. Die Kombination aus sympathischen Charakteren, Filmzitaten und dem brillianten Humor lässt hier eine Serie entstehen, die ich sicher nicht zum letzten mal gesehen habe. Ich kann sie nur jedem wärmstens empfehlen, bis zu dieser Staffel bin ich einfach nur begeistert und werde es sicher noch eine Weile lang sein.

10


Cast

  • Showrunner: Dan Harmon

Hauptdarsteller

Darsteller Rolle
Joel McHale Jeff Winger
Gillian Jacobs Britta Perry
Danny Pudi Abed Nadir
Yvette Nicole Brown Shirley Bennett
Alison Brie Annie Edison
Donald Glover Troy Barnes
Chevy Chase Pierce Hawthorne

Nebendarsteller

  • Ken Jeong
  • Jim Rash
  • John Oliver
  • Betty White

Links

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7 Kommentare Gib deinen ab

  1. bullion sagt:

    Pop pop! 😀

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    1. I have the weirdest boner.

      Gefällt 2 Personen

  2. Ich mochte die zweite auch am liebsten. John Oliver und Betty White ♥

    Gefällt 1 Person

    1. Staffmann sagt:

      Betty White war so super! Mit die lustigste Szene

      Gefällt mir

      1. Ich liebe diese Frau einfach. Ob bei „Boston Legal“ oder meinem Lieblingsschotten: https://www.youtube.com/watch?v=zYQb9TQdYoE

        Gefällt 1 Person

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