Gedanken der Woche: Die bislang besten Filme 2016

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(c) 20th Century Fox

Das Jahr ist schon wieder fast zur Häfte vorbei und das heißt, man kann mal wieder eine Liste erstellen. Heute soll es dabei um die besten Filme des vergangenen Halbjahres gehen, natürlich rein subjektiv von mir bestimmt. Ich gehe dabei aber nach dem Produktionsjahr und nicht nach dem deutschen Kinostart. Das ist auch der Grund, weshalb“The Revenant“ nicht in der Liste auftaucht, obwohl es es rein qualitativ natürlich geschafft hätte Ich habe auch zu jedem Film noch eine Kritik geschrieben, auf die natürlich auch verlinken werde, dort kann man dann noch meine detaillierte Meinung finden. Nun aber viel Spaß mit meiner kurzen Liste der bislang besten Filme 2016.


5. The First Avenger: Civil War

In einem Jahr, in dem sechs Superheldenfilme ins Kino kommen, muss natürlich auch ein Film dieses Genres in meiner Topliste auftauchen. Genauer gesagt sind es sogar zwei, der etwas weniger unterhaltsamere war jedoch The First Avenger: Civil War. Das große Aufeinandertreffen der Superhelden hat eigentlich alles gehalten, was versprochen wurde: Es gab saftige Action, schöne Schauwerte und zur Abwechslung auch mal wieder einen guten, von Daniel Brühl gespielten Bösewicht. Nur bei der Handlung hat es etwas gehakt, sodass es der Film nicht weiter hoch in die Liste geschafft hat. Ein toller Film ist er aber natürlich immer noch.

Kritik


4. Deadpool

Gerade habe ich noch vom zweiten Superheldenfilm gesprochen, da finden wir ihn auch schon auf dem zweiten Platz. Im Gegensatz zu dem anderen Genre-Vertreter kann Deadpool jedoch noch mti sehr viel mehr Humor aufwarten. Im Grunde ist der Film mehr eine Komödie als ein Actionfilm, sodass es auch Abstriche in der Handlung gibt. Wenn der toll aufgelegte Ryan Reynolds als Supermutant jedoch zum Gag-Feuerwerk ansetzt und immer wieder grandios die vierte Wand bricht, wird man einfach gnadenlos gut unterhalten, sodass man auch über kleinere Schwächen in der Handlung hinwegsehen kann.

Kritik


3. Zoomania

Eigentlich können mich Animationsfilme nicht sehr oft überzeugen. Sie sind zwar immer recht nett anzuschauen, oft verlieren sie sich aber darin, die jüngeren Zuschauer unterhalten zu wollen. Eine Ausnahme bietet dabei Zoomania, der Film über eine Welt, in der Tiere das Leben von Menschen leben. Nach dem Trailer (siehe unten) hatte man eine locker leichte Komödie erwartet, in der die Handlung zweitrangig ist. Am Ende wurde es aber eine Anti-Rassismus-Kampagne, eingepackt in einer kunterbunte und nachvollziehbare Welt, viel Humor und eine komplexe Noir-Story. Damit habe ich nicht gerechnet, ich wurde aber sehr positiv überrascht.

Kritik


2. Hail, Caesar!

Mit Hail, Caesar! und „Deadpool“ finden sich zumindest zwei Filme in dieser Liste, dich ich schon in meiner Liste der Vorfreude aufgeführt hatte zu Beginn des Jahres. Am meisten konnte mich jedoch „Hail, Caesar!“ überzeugen, weil er so skurril und unterhaltsam ist, ohne einer festen Story zu folgen. Was viele Kritiker und Zuschauer gestört hat, hat mich eher fasziniert. Es geht um die große Hollywood-Zeit und veranschaulicht diese Zeit mithilfe kürzerer Episoden. Dabei geben sich die Stars (George Clooney, Josh Brolin, etc.) die Klinke in die Hand, wobei es nie überfrachtet wirkt Insgesamt ist es einfach großes Kino über eine verlorene Zeit, die noch sehr viel mehr Charme besaß als die heutige.

Kritik


1. The Jungle Book

Und auf dem ersten Platz finden wir einen Film, von dem ich nie gerechnet hätte, dass er so weit oben hätte landen können. Doch The Jungle Book, die Realverfilmung des Disney-Zeichentrick-Klassikers, hat mich in nahezu allen Punkten überzeugt. Die Animationen sind grandios, dei Handlung ist nie langweilig und die Synchronsprecher sind die besten, die ich seit Jahren gehört habe. Allen voran Idris Elba als Shir Khan zeigt hier all sein Können. Zudem konnte der Regisseur Jon Favreau mit Neel Sethi einen Darsteller finden, der den jungen Mogli so überzeugend und authentisch spielt. Dies alles zusammen bildet meinen bisherigen Lieblingsfilm des Jahres, der auch nur sehr schwer von der Spitzenposition vertrieben werden kann.

Kritik

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5 Kommentare Gib deinen ab

  1. Sehr interessante Liste. Ich habe deine Plätze 5-3 gesehen und würde Deadpool auf 1 schieben. Das war der bis dato innovativste Film des Jahres. Hail Caesar geht wegen den Coens bei mir schon gleich mal gar nicht. Und Jungle Book.. da geht es mir so wie dir zuvor. Ich erwarte von dem Film nicht viel. Von daher warte ich erst einmal auf die Heimkinofassung.

    Gefällt 2 Personen

    1. filmgeist9 sagt:

      Da geht es mir ebenso. Platz 3- 5 gesehen. Die Coen- Brüder sind für mich allesamt BD- Filme. Und bei dem Jungle Book in ich leider nicht ins Kino gekommen. Er soll ja tolle 3D- Momente haben.
      Sonst finde ich Civil War etwas besser als Deadpool. Einfach weil bei Deadpool der Bösewicht schlecht war.

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      1. Staffmann sagt:

        BD-Filme? Ich liebe Coen-Filme, das hätte ich vielleicht dazu schreiben sollen^^

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      2. filmgeist9 sagt:

        Filme auf Blu Ray

        Gefällt 1 Person

      3. Staffmann sagt:

        Ach ne, die haben eigentlich immer ganz schöne Schauwerte. Besonders „Hail, Caesar!“ hat sich gelohnt, im Kino zu schauen.

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