Als ich in Paterson reingegangen bin, hab‘ ich wirklich einen süßen Feelgood-Film erwartet vom Indie-Altmeister Jim Jarmusch erwartet. Was ich bekommen hab, war ein ziemlich unspektakulärer aber dafür bedächtiger Streifen über das Großstadtleben, der ein bisschen kinematographischen Yoga gleicht. Musik an, langsame Bewegungen zur Lockerung und Stärkung der Tiefenmuskeln, ohne unangenehm belastend zu sein. Die…
Kategorie: Kritik
Kritik: Florence Foster Jenkins
Meryl Streep ist schon jetzt eine Legende in Hollywood. Mit ihren drei Auszeichnungen und den neunzehn Nominierungen hat sie hält sie bei den Oscars alle Rekorde und das wohl zurecht. Es gibt niemanden, der sie für ein schlechte Schauspielerin hält. In solchen Diskussionen habe ich mich bislang immer zurückgehalten, immerhin kannte ich noch keinen Film…
Mehr Animationsfilme wie „Kubo and the two strings“ bitte
Ich tue mich von jeher ein wenig schwer mit Animationsfilmen, allen voran den computeranimierten. Wofür Staffmann sich eher für begeistern lässt, hat mich schon vor 10 Jahren nicht ins Kino gelockt, daher habe ich beispielsweise nie einen Toy Story Film gesehen, von Shrek nur missmutig den ersten Teil, und auch viele Animationsfilme aus den letzten…
Kritik: Jäger des verlorenen Schatzes
Klassiker sind ja so eine Sache. Alle kennen sie und jeder findet sie gut. Ansonsten wären es ja nun mal keine Klassiker. Und auch wenn ich ein riesiger Filmfan bin, was ja allein schon das Betreiben eines eigenen Filmblogs beweist, so gibt es doch eine unendlich lange Liste an Klassikern, die ich bis heute nicht…
Lieblingsfilmkritik: Das Mädchen, das durch die Zeit sprang
Als ich in der Schule war, hatte ich nie wirklich ein gutes Zeitgefühl. Oft machte ich Wochen zu Monaten, weil ich keinen Sinn dafür entwickelte, wie langsam eine Woche vorbei zieht und wie viel länger noch ein Monat eigentlich dauerte. Die Woche aber war bei mir ziemlich genau getaktet: Montag, langer Schultag mit zwei Stunden Sport am…
Kritik: Jack Reacher – Kein Weg zurück
Nun. Ich habe „Jack Reacher – Kein Weg zurück“ in der Pressevorführung gesehen und einmal mehr bestätigt bekommen, warum ich mir diese Art Actionfilme abseits davon nie aus freien Stücken anschaue. Ich gebe generell fast jedem Genre ab und zu die Chance, mich unerwarteter Weise ja vielleicht doch zu überraschen, hier ist das leider nicht…
Doctor Strange – Kritik
Im Marvel Cinematic Universum haben wir ja schon sehr viel gesehen: Es gibt mächtige Götter (Thor), genmanipulierte Supersoldaten (Captain America) und Genies mit ihren eigenen Roboter-Anzügen (Iron Man). Was dem ganzen Universum aber noch gefehlt hat, ist Magie. Nun ist natürlich die Frage, ob man Magie in dieser Welt braucht, aber zumindest in den Comics…
Kritik: Der Nachtmahr
Schon allein die Rahmenbedingungen machen Der Nachtmahr zum Standout-Film des jüngeren deutschen Kinos. Mit einem Budget von nur 100.000€, was ganz ohne Fördergelder auskam, brachte der Regisseur Akiz diesen Frühling ein Psycho-Drama heraus, das aufgrund seiner zahlreichen Alleinstellungsmerkmale bei Genre-Liebhabern als Geheimtipp kursierte. Wenn man sein ‚Anders-sein‘ als das zentrale Konzept des Films sehen möchte, dann hat…
Kritik: Girl On The Train
Einigen Kommentaren und Kritiken zum Film „Girl On The Train“ konnte ich entnehmen, dass die Resonanz auf diesen Film sehr gemischt ausfällt. Daran scheint auch die Romanvorlage ein wenig Schuld zu sein, da einige sich vom Buch der Autorin Paula Hawkins aufgrund der Bestsellerposition sehr viel versprochen haben, und diese nicht immer nachvollziehen konnten (zumindest…
Kritik: Kubo- Der tapfere Samurai
Stop Motion ist ein Thema, was schon oft in meiner Umgebung zu hitzigen Dikussionen geführt hat. Neben allen Kunstformen, die man in Filmen finden kann, ist das wohl diejenige, die mir am wenigsten zusagt. Die abgeschnittenen Bewegungen und die oftmals stumpfen Bewegungen reißen mich eher raus, als dass sie mir gefallen. Auch wenn es positive…