GdW: Der Western kehrt zurück! The Hateful Eight, The Revenant, Jane got a gun…

Mein vielleicht liebstes Filmgenre schafft auch im kommenden Jahr vermehrt den Einzug in unsere Kinos. Und das mit Titeln, auf die ich eine Vorfreude verspüre, wie lange bei keinem Film-Release mehr.

Der erste Film, den ich kurz vorstellen möchte, ist The Revenant:

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(Tom Hardy) in „THE REVENANT“. © 2015 Twentieth Century Fox

Spätestens nach Bronson und Warrior war mir klar, Tom Hardy werden wir in den nächsten Jahren oft sehen, und so kam es glücklicherweise auch. Nach seinem großartigen Auftritt 2015 in Mad Max: Fury Road, spielt der Brite nun nach Inception erneut an der Seite von Leonardo DiCaprio in Alejandro González Iñárritus(Birdman, Babel)  düsterem Abenteuerfilm The Revenant. Die Handlung findet statt in nordamerikanischer Wildnis um das Jahr 1820. Der Forscher Hugh Glass (DiCaprio) wird von einem Bären schwer verletzt und seine Expeditionstruppe rund um Tom Hardy beschließt, ihn der rauhen Natur und eisigen Kälte zu überlassen. Ein Überlebenskampf beginnt.

Die geballte Wucht an Action, die dem Zuschauer allein im zweiminütigen Trailer begegnet, hat DiCaprio laut einem Interview mit Yahoo Movies einiges abverlangt, er könne 30 bis 40 Sequenzen im Film aufzählen, die wohl die schwierigsten seiner Filmlaufbahn darstellen, wie das Schlafen in einem Tierkadaver oder dem Springen in eiskalte Gewässer.

The Revenant startet in unseren Kinos am 14. Januar, gleich mal im Kalender vermerken. Wer den Trailer noch nicht kennt:

Der zweite große Film ist Tarantinos neustes Projekt The Hateful Eight, und wieder begeben wir uns nicht in die aus den meistens Western gewohnte sonnendurchflutete Steppe, sondern sehen zu, wie sich die Protagonisten durch tiefen Schnee kämpfen müssen:

Je öfter ich (neue) Trailer zu diesem Film sehe, desto mehr freue ich mich. Das liegt schon allein an der Top-Besetzung mit vielen Schauspielern aus Tarantinos Stamm-Cast, wie u.a. Samuel L. Jackson (Pulp Fiction, Django) oder auch Tim Roth (Reservoir Dogs).

Zur Handlung muss hier gar nicht viel gesagt werden: Der Film spielt einige Jahre nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. Unsere acht Protagonisten treffen in einer abgelegenen Berghütte aufeinander und das Schauspiel nimmt seinen Lauf. Wir dürfen uns auf tolle Dialoge freuen, ich denke, der Film wird eventuell etwas kammerspielartiges mitbringen, was ich sehr begrüße. Und am allerwichtigsten: Nach zahlreichen Anläufen bei bisher fast allen seinen Filmen, ist es Quentin Tarantino zu meiner hellen Begeisterung endlich das erste Mal gelungen, Ennio Morricone für die Komposition des Soundtracks zu gewinnen! Für alle, denen Morricone nicht auf Anhieb ein Begriff ist: Von ihm stammen die Filmmusiken zu über 500 Filmen. Auch wenn nur 20 davon Western waren, so sind doch hier die bekanntesten Stücke zu finden, wie z.B. für The Good, the Bad, and the Ugly (Zwei glorreiche Halunken), Once Upon A Time In The West(Spiel mir das Lied vom Tod) und vielen vielen mehr. Da ich ein Morricone Fan bin (sein Konzert 2014 in der O2 Arena in Berlin war die bewegendste Musikaufführung, die ich je gehört/gesehen habe), freue ich mich sehr über diese späte Zusammenarbeit.

Folgende weitere Neuerscheinungen im Western-Genre darf man im Auge behalten:

Jane got a gun.

Zu Sylvester startet der neueste Film von Gavin O’Conner, der neben Natalie Portman in der Hauptrolle auch Joel Edgerton, der bereits in seinem Film Warrior von 2011 mitspielte, gewinnen konnte, sowie einen Ewan McGregor und Noah Emmerich. Ein guter Cast, wenn man sich anschaut, wer ursprünglich alles am Projekt mitwirkte und kurzfristig absprang: Michael Fassbender, Jude Law und Bradley Cooper. Vor allem Fassbender und Cooper findet man derzeit auch fast überall wieder. Nach einem wackeligen Start kam dieser Film aber glücklicher Weise dennoch zu Stande. Nur 2 Sätze zur Handlung: Jane Hammond (Natalie Portman) ist die Frau von Outlaw Bill, der von seiner ehemaligen Bande lebensgefährlich verletzt wurde und nun gejagt wird. Jane muss nun also das Haus vor der Truppe rund um Ewan McGregor verteidigen und holt sich dabei Hilfe von ihrem früheren Liebhaber Dan (Joel Edgerson).  Ich werde mir den Film auf jeden Fall ansehen, ob direkt im Kino weiß ich noch nicht, bei der Fülle an Neuerscheinungen in diesem Winter.

Darüber hinaus erscheinen folgende Filme, auf die ich, wenn sie dann erscheinen, auch sicher noch ausführlicher eingehen werde:

Diablo: Endlich wieder ein Eastwood Western, allerdings nicht mit Clint, sondern seinem Sohn Scott Eastwood. Wie er sich darin schlagen wird, wir werden es sehen. Ich bin gespannt.

The Magnificent Seven: Mit Denzel Washington, Chris Pratt, Ethan Hawke u.v.m. Kommt erst September 2016, wir werden also noch mal gezielt auf den Film eingehen, sollte hier aber nicht unvermerkt bleiben.

Forsaken.

The Kid.

Bone Tomahawk.

Habe gerade beschlossen, einen zweiten Teil zu diesen kommenden Western zu schreiben, da es zu all diesen Filmen noch so viel zu sagen gibt. Es wird also zeitnah einen zweiten Teil zu „Gedanken der Woche: Der Western kehrt zurück!“ geben. Bis dahin!

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